Review BROWN MOUNTAIN Alien, Abduction, Alien Horrofilm + Infos zu den echten Brown Mountain Lights

1. Oktober 20261 AufrufeReviews
Review: BROWN MOUNTAIN – ALIEN ABDUCTION Heute geht es um „Brown Mountain – Alien Abduction“, einen Found-Footage-Alien-Horrorfilm von Regisseur Matty Beckerman aus dem Jahr 2014. Das Interessante daran: Die Geschichte greift ein tatsächlich dokumentiertes Phänomen aus North Carolina auf – die sogenannten **Brown Mountain Lights**. Eine Familie ist mit ihren Kindern auf einem Campingtrip in den Bergen von North Carolina unterwegs. Die Reise nimmt eine zunehmend unheimliche Wendung, als nachts seltsame Lichter über den Bergen auftauchen. Als die Familie wenig später auf verlassene Fahrzeuge und weitere merkwürdige Spuren stößt, wird klar, dass hinter den Lichtern etwas weitaus Bedrohlicheres stecken könnte. Die Ereignisse werden größtenteils durch die Kamera des jungen Riley dokumentiert – entsprechend setzt „Alien Abduction“ stark auf den Found-Footage-Stil. Brown Mountain – Alien Abduction Originaltitel: Alien Abduction Jahr: 2014 Regie: Matty Beckerman Drehbuch: Robert Lewis Land: USA Genre: Horror / Science-Fiction / Found Footage Laufzeit: ca. 85 Minuten Mit u. a. Katherine Sigismund, Corey Eid, Riley Polanski, Jillian Clare, Peter Holden und Jeff Bowser. **DIE ECHTEN BROWN MOUNTAIN LIGHTS** Die Brown Mountain Lights sind keine Erfindung des Films. Seit mehr als 100 Jahren existieren Berichte über ungewöhnliche Lichterscheinungen rund um Brown Mountain im Burke County im US-Bundesstaat North Carolina. Die ersten eindeutig nachweisbaren Zeitungsberichte stammen aus dem Jahr **1913**. Dabei wurden unter anderem rötliche beziehungsweise helle Lichter beschrieben, die in der Dunkelheit über beziehungsweise in der Nähe der Bergregion erschienen. Geschichten, wonach das Phänomen schon seit Jahrhunderten beobachtet werde, gehören dagegen größtenteils zur später entstandenen Folklore und sind historisch wesentlich schlechter belegt. Das Phänomen wurde sogar vom **U.S. Geological Survey** untersucht. Bereits 1913 vermutete der Geologe D. B. Sterrett, dass zumindest einige der beobachteten Lichter von Lokomotiven stammten. 1922 folgte eine wesentlich umfangreichere Untersuchung durch den USGS-Geologen **George R. Mansfield**. Er kam zu dem Ergebnis, dass die beobachteten Lichter keine ungewöhnliche oder übernatürliche Herkunft benötigten. Als Ursachen identifizierte er unter anderem Scheinwerfer von Autos und Zügen, stationäre Lichtquellen sowie Brände, deren Erscheinungsbild durch Entfernung und atmosphärische Bedingungen verändert werden konnte. Besonders interessant ist allerdings die große Flut von **1916**: Damals wurde der Zugverkehr in der Region zeitweise vollständig unterbrochen – trotzdem berichteten Menschen weiterhin von den Lichtern. Damit war zumindest klar, dass nicht jede gemeldete Erscheinung einfach auf einen vorbeifahrenden Zug zurückgeführt werden konnte. Bis heute gehören die Brown Mountain Lights zur Folklore North Carolinas. Berichtet wird von Lichtern, die auftauchen, verschwinden, ihre Helligkeit verändern oder sich scheinbar über der Landschaft bewegen. Genau

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